Kap. 11. FREUNDE Splitter


Ein interessantes Thema aus der Stadt Wien: Roboter im Kindergarten

Die Stadt Wien forciert Projekte der Digitalisierung gemeinsam mit den Sozialpartnern. (Aus „Die Presse“ vom 18.1.2020)

"Bürgermeister Michael Ludwig hat das ehrgeizige Ziel vorgegeben, Wien solle die führende Digitalisierungshauptstadt Europas werden. Am Freitag präsentierte Ludwig den nächsten Schritt dazu: Gemeinsam mit den Wiener Sozialpartnern wurde ein Maßnahmenpaket geschnürt, das die Digital-Kompetenz von Kindergartenkindern bis zu Arbeitslosen vorantreiben soll.

Konkret geht es um das Erlernen digitaler Fähigkeiten (Stichwort: Schulungen), ohne die es in Zukunft nicht gehen wird. Um den Facharbeitermangel in diesem Bereich zu bekämpfen, werden bis Ende 2022 zusätzliche Lehrstellen in digitalen Berufen geschaffen, kündigte Ludwig an („Wiener Digi-Lehre"). Parallel dazu arbeitet das Wirtschaftsministerium an der Modernisierungder 50 häufigsten Lehrberufe.

 Nebenbei wird mit dem Erwerb digitaler Fähigkeiten bereits in Kindergärten angefangen. Diese erhalten einen einfach zu programmierenden Roboter in Bienenform, bei dem Kinder ihre ersten Schritte in die digitale Welt unternehmen können und mit künstlicher Intelligenz konfrontiert werden, so Ludwig. Dieser Bienenroboter soll auch in städtischen Büchereien verfügbar sein und richtet sich (neben Kleinkindern) auch an Volksschüler. Gleichzeitig werden sogenannte Digi-Boxen als Lehrmittel für Kindergärten und Volksschulen zur Verfügung gestellt, mit denen Kinder spielerisch Grundlagen der  Digitalisierung erlernen sollen. Im Vorjahr startete ein Pilotprojekt, nun sollen die Digi-Boxen bis Ende 2022 flächendeckend ausgerollt werden. ….."


Ist das die Zukunft des Lernens? Eine ZDF Sendung Mediathek

Wissenschaftler suchen nach einem Rezept für den intelligenten Umgang mit der neuen Technik an Schulen. Wie sieht die Zukunft des Lernens aus? Harald Lesch zeigt, wo sich Widerstände gegen das „digitale Klassenzimmer“ formieren und was über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

Waldorfschule im Mekka für Technologien 

Das Silicon Valley an der Westküste der USA gilt als zukunftsweisend für digitale Technologien, auch in der Bildung. Doch ausgerechnet hier hagelt es seit Neuestem Proteste gegen die Computerwelt in Schulen und Kindergärten. Eltern drängen darauf, dass der Einsatz digitaler Geräte massiv beschränkt oder sogar verboten wird. Ihre Sorge: Die von den großen Konzernen Microsoft, Apple, Google und Co angebotene Technik mache abhängig und behindere kreatives Denken.


Der Beginn einer Kehrtwende – ausgerechnet dort, wo Lernen 2.0 seinen Anfang nahm? So findet beispielsweise ein über 100 Jahre altes deutsches Schulkonzept gerade große Aufmerksamkeit im Silicon Valley: die Waldorfschule. Bis zur Oberstufe werden in dieser Schule keine Computer eingesetzt. Obwohl 75 Prozent der Eltern in der IT-Branche arbeiten, sind sie und die Lehrer überzeugt, dass digitale Geräte die Entwicklung ihrerKinder bis elf Jahre eher hemmen als fördern. Stattdessen wird besonderer Wert auf ganzheitliches Lernen gelegt. Auch wenn die Methode sicher nicht jedermanns Sache ist: Letztlich muss die Förderung der Entwicklung der Kinder im Mittelpunkt stehen.
Eine ZDF Sendung: Mediathek  https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/digitale-revolution-die-zukunft-des-lernens-100.html


Zusammen sein und lachen   VON ASTRID HERBOLD

Freundschaften mit Gleichaltrigen sind für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig
Bild©AleksandarNakic - iStock   Zeitschrift kizz 4. 2019, 6. Jahrgang, S. 14-17, was uns bewegt /

Paulina und Leyla haben mal wieder Spaß. Eigent-lich hatte Paulinas Mutter den beiden Dreijährigen Papier und Fingerfarben hingelegt. Doch Paulina fand es witziger, der Freundin die Farbe ins Gesicht zu schmieren. Leyla revanchierte sich umgehend und jetzt sitzen die beiden im Kinderzimmer und biegen sich vor Lachen: „Grüne Monster!“ Paulinas Mama befördert das Duo kurzentschlossen in die Badewanne, was die Mädchen noch großartiger finden: „Meer-Monster!“Kann es etwas Schöneres geben als einen so ausgelassenen Nachmittag mit der besten Freundin? Kinder, selbst die Jüngsten, können tolle Freundschaften erleben. Eine emotionale Nähe zu Spielkameraden, mit denen es irgendwie anders ist: einfacher, wilder, harmonischer oder alberner als mit anderen Kindern. Manchmal staunen Eltern darüber, wie groß und tief diese außerfamiliären Bindungen werden können. Denn viel reden tun die Kleinen eigentlich nicht miteinander. Was macht dann den Kern ihrer Freundschaft aus?

„Es geht um Interaktion“, erklärt Hannah Perst, die an der Technischen Universität Braunschweig am Institut für Pädagogische Psychologie forscht. „Lustvolles Spiel“ nennen Entwicklungspsychologen diesen Zustand. Die Kinder sind für Dialoge, wie man sie aus Erwachsenenfreundschaften kennt, zwar noch zu klein, das heißt aber nicht, dass sie nicht miteinander kommunizieren. „Sie verständigen sich durch Berührungen, durch Anlachen oder durch gemeinsame Bewegung“, sagt Perst.

Mehr  unter : https://www.herder.de/kizz/hefte/archiv/2019/4-2019/zusammen-sein-und-lachen/


The Digital Gap Between Rich and Poor Kids Is Not What We Expected.
Eine digitale Lücke tut sich auf zwischen reichen und armen Kindern. Das hatten wir so nicht erwartet.
Ein Artikel aus der NEW York Times

Während die öffentlichen Schulen und Kindergärten immer auf noch mehr  Einsatz von digitalen Geräten mit Bildschirmen setzen, wächst bei den reichen Eltern die Furcht, dass sich ihre Kinder durch die digitalen Hilfsmittel nicht mehr normal entwickeln und Verhaltensstörungen zeigen.

Der Artikel (in englischer Sprache), der als Download abrufbar ist, zeigt, dass sich Verhaltens-störungen bei den Kindern mehren und dass dies selbst den Eltern im Silicon Valley auffällt und sie dagegen angehen. 
Er bestätigt das, was auch von deutschen Gehirnforschern gegen übermäßigen Gebrauch von digitalen Medien angeführt wird. Das sollte uns nachdenklich machen.
Download: https://www.nytimes.com/2018/10/26/style/digital-divide-screens-schools.html>



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